Studentische Zeitpolitik im Wandel

"Wochenendseminar: 'Studentische Zeitpolitik im Wandel'"

Herzlich Willkommen! Auf dieser Seite findest du laufend aktualisiert alle Informationen rund um unser studentisches Wochenendseminar zur Zeitpolitik. Sollten Fragen offen bleiben zöger nicht uns zu schreiben.

„Zeitpolitik“ soll als inhaltlicher Rahmen des Seminars Pate stehen. Wir möchten uns Zeit als politisch und durch gesellschaftlich wie wirtschaftliche Strukturen regulierte Größe nähern. Wo wird Zeit zum Objekt der Regulierung? Woher kommen diese Eingriffe in eine der wichtigsten Ressourcen die wir besitzen? Können wir uns innerhalb der herrschenden wirtschaftlichen und politischen Strukturen von Restriktionen befreien?

Um diese Fragen zu konkretisieren möchten wir zu den Schwerpunkten studentische Sozialpolitik, Arbeitszeit und technischer Fortschritt sowie Studienzeiten eine bunte Mischung aus Vorträgen, Workshops, Diskussionsrunden und open-spaces öffnen und an die (hochschul-)politischen Diskussionen im Vorfeld des Wahljahrs 2017 anknüpfen.

„Studentische Zeitpolitik im Wandel“

Freitag, 25. – Sonntag, 27. November 2016
Seminarwochenende: „Studentische Zeitpolitik im Wandel“
AStA Bergische Universität Wuppertal

Freitag – Thematischer Einstieg und Austausch

Wir wollen alle Teilnehmende mitnehmen! Deshalb soll es einführende Inputs geben und viel Zeit für eure Fragen und Diskussionen geben.

Samstag – Workshop-Phase und Diskussion

Das Herzstück des Seminars: Die intensive Beschäftigung mit zeitpolitischen Themen und anschließende Diskussion mit drei Hochschulpolitiker*innen aus NRW.

Sonntag – Handlungsmöglichkeiten

Ziel des Seminars soll sein, die neuen Erfahrungen nicht ad acta zu legen sondern unsere Hochschulen Schritt für Schritt in Richtung Autonomie und freiem Lernen zu verändern.

Freitag, 25.11.2016

15:00 Uhr – Ankunft

15:30 Uhr – Begrüßung

16:00 Uhr – Thematischer Einstieg. „Zeitpolitik“ – Jürgen P. Rinderspacher, Universität Münster und Deutsche Gesellschaft für Zeitpolitik (DGfZP)

17:30 Uhr – Bologna Prozess: Alte Kämpf und neue Herausforderungen (freier Zusammenschluss von Student*innenschaften – fzs, vertreten durch Isabella Albert)

20:00 Uhr – Abendprogramm

Samstag, 26.11.2016

Frühstück privat oder in Jugendherberge

10:00 Uhr – Einstieg in die Workshop-Phase

10:30 Uhr – Workshops

14:00 Uhr – Austausch, Ergebnispräsentation

16:00 Uhr – Podiumsdiskussion mit Dietmar Bell (SPD, wissenschaftspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion NRW), Joachim Paul (Piraten, hochschulpolitischer Sprecher der Landtagsfraktion NRW), Jutta Velte (Bündnis 90/Grüne, integrationspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion NRW)

19:00 Uhr – Abendprogramm

Sonntag, 27.11.2016

10:00 Uhr – Tageseinstieg

10:30 Uhr – Was nehmen wir mit – wofür und wie können wir aktiv werden?

12:00 Uhr – Gemeinsamer Abschluss, Feedback und Reflexion

13:00 Uhr – Abreise

1. Technischer Wandel = Befreiung von der Arbeit?

Dürfen, können oder sollten wir überhaupt darauf hoffen, dass uns im Zuge des technischen Fortschritts immer mehr Arbeit von Maschinen abgenommen wird? Es soll in diesem Workshop darum gehen, in welchen Bereichen wir schon heute merken, dass technische Veränderungen konkreten Einfluss auf unser Leben ausüben. Doch: Wie begegnen Menschen diesem Phänomen? Ist es erstrebenswert, alle Arbeit auf Maschinen auszulagern oder ist Arbeit nicht doch ein konstitutives Merkmal menschenlichen Seins? In diesem Workshop sollen diese und viele weitere Fragen gestellt werden und mögliche Antworten gefunden werden.

Referent: Stephan Krull, Mitbegründer der Attac AG ArbeitFairTeilen, Publizistisch und in der politisch-ökonomischen Bildungsarbeit aktiv sowie langjähriger Gewerkschafter und VW-Betriebsratsmitglied

2. Alternative Studienverläufe, studentische Sozialpolitik und

Das strenge Zeitvorgaben im Studium nicht nur Stress verursachen und uns darin hindern, die Veranstaltungen zu belegen, die wir selbst für wichtig halten ist eine Binsenweisheit. Doch haben Regelstudienzeit & Co. nicht nur negative Auswirkungen auf die Entfaltung des Studiums, sondern auch auf die materiellen Lebensbedingungen der Studierenden. Welche alternativen Modelle bräuchte es, um dem Studium seinen heutigen Leistungs- und Verwertungszwang zu nehmen oder zumindest etwas abzuschwächen?

Referentin: Isabella Albert – u.a. fzs und Arbeiterkind.de

 

Doch Trübsal blasen soll in keinem der Workshops Überhand nehmen: Wir wollen uns den Problematiken unserer Zeit stellen. Hierzu gehört neben einer Analyse – die nicht an den Grenzen der Hochschulen Halt macht- auch die konkrete Formulierung von Alternativen.

Hinweis: Soweit noch keine Referierenden genannt werden, werden wir nähere Details zeitnah bekannt geben. Es kann an der genauen Ausgestaltung dieser Workshops noch inhaltliche Veränderungen geben.

Diskutanten:

Dietmar Bell, SPD – wissenschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW

Joachim Paul, Piraten – hochschulpolitischer Sprecher der Piraten-Landtagsfraktion NRW

Jutta Velte, Bündnis 90/Die Grünen – integrationspolitische Sprecher*in der Grünen-Landtagsfraktion NRW

–> Wir warten noch auf Rückmeldung der weiteren wissenschaftspolitischen Sprecher*innen der Landtagsfraktionen NRW.

Workshop-Referierende

Isabella Albert war bis vor zwei Jahren im Vorstand des freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften vertreten und arbeitete dort unter anderem schwerpunktmäßig zu Studienreformen. Heute arbeitet sie für Arbeiterkind.de und der IG Metall, wo sie sich unter anderem mit studentischer Sozialpolitik auseinandersetzt.  www.fzs.de, www.arbeiterkind.de

Stephan Krull war bis 2006 Betriebsrat bei VW. Später war er Mitbegründer der attac Arbeitsgemeinschaft ArbeitFairTeilen, die sich unter anderem für Arbeitszeitverkürzung einsetzt. Zudem ist er publizistisch als auch in der politisch-ökonomischen Bildungsarbeit tätig.

Teilnahmebeitrag

Die Teilnahmebeitrag beträgt 20,-€ / Student*in und umfasst Unterkunft (sofern benötigt), Vollverpflegung und Programm.

Die tatsächlichen Kosten liegen wesentlich höher und werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie Mitteln des AStA der Bergischen Universität finanziert. Die Förderung seitens des Ministeriums sieht dabei aber einen angemessenen Teilnahmebeitrag vor. Diesen haben wir auf 20€ festgelegt. Wer sich die Teilnahmegebühr nicht leisten kann, kann sich vertrauensvoll an das Organisationsteam wenden und ein Stipendium beantragen.

Reisekostenzuschuss

Für Teilnehmende außerhalb NRWs können die Reisekosten bezuschusst werden. Wir haben dafür ein extra Budget zur Verfügung, da uns wichtig ist, dass alle Interessierten teilnehmen können. Wenn du von weiter weg kommst und deine Reisekosten nicht über deinen AStA/Fachschaft erstattet bekommen kannst, schreib uns bitte in deiner Anmeldung oder per Email die ungefähre Höhe der Reisekosten. Wir geben dir dann eine Rückmeldung in welcher Höhe wir deine Reisekosten bezuschussen können. Maximale können wir nach Bundesreisekostengesetz in Höhe des BC50-Tarifs bezuschussen. Bei Fragen kannst du uns per Mail unter oekologie(a)asta.uni-wuppertal.de erreichen.

AStA der Bergischen Universität Wuppertal

AStA der Bergischen Universität Wuppertal

AStA BUWDer Kongress wird federführend vom AStA der Bergischen Universität veranstaltet. Der AStA hat dazu einen Projektantrag beim BMBF gestellt, aus dessen Mitteln der Kongress finanziert wird.

Projektleitung übernimmt hierbei das Sozialreferat.
Verantwortlicher ist hier Markus Wessels, der tatkräftig durch das Ökologie&Mobilität-Referat untersützt wird.

Ihr erreicht uns unter markus.wessels@asta.uni-wuppertal.de und entsprechend oeokologie@asta.uni-wuppertal.de

Darüber hinaus sind insbesondere das Referat für Presse und Öffentlichkeit (Andrea Lehmann, Daniel Fachinger, Simon Richter) beteiligt.

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