Wege zur Uni – Sperrung des Wuppertaler Hbfs

Das Jahr 2017 stellt alle Uni-Angehörigen vor neue Herausforderungen – nicht nur wegen Prüfungen und Hausarbeiten, sondern auch, weil das tägliche Pendeln zur Uni und zurück schwieriger wird. Grund dafür ist der Döppersberg-Ausbau, der Mitte diesen Jahres in seine finale Phase übergehen wird. Hierzu gehört die Renovierung des kompletten Hauptbahnhofs, damit dieser rechtzeitig zur Wiedereröffnung des Döppersbergs Ende 2018 in neuem Glanz erstrahlen kann. Für die umfangreichen Umbauarbeiten hat die deutsche Bahn zwei Vollsperrungen des zentralen Wuppertaler Schienennetzes angesetzt:

  • Osterferien: Vom 7. bis zum 24. April
  • Sommerferien: Vom 16. Juli bis zum 30. August

In dieser Zeit werden von Düsseldorf-Gerresheim, Velbert-Langenberg, Solingen Hbf, sowie Wuppertal-Oberbarmen keine Züge in Richtung Wuppertal Hbf fahren. Dies kommt einer Komplettsperrung der Wuppertaler Talachse gleich. Leider fallen die oben genannten Sperrzeiten direkt in die Anfangs- bzw. Endphase des Sommersemesters, weshalb viele Studierende betroffen sein werden.

Um diese Problematik etwas zu mildern, empfiehlt der AStA während der Sperrung und darüber hinaus Mitfahrgelegenheiten zu bilden und bittet alle Studierenden, die mit dem Auto zur Uni fahren, ihre Fahrten auch anderen Studierende zur Mitfahrt anzubieten. Dazu empfiehlt der AStA die Nutzung des Portals flinc. Darüber hinaus kann sich, gerade bei einer Anfahrt aus dem näheren Umfeld (Düssedorf) der Umstieg auf das Fahrrad lohnen.

Mitfahrgelegenheiten nutzen

Um diese Problematik etwas zu mildern, empfiehlt der AStA während der Sperrung und darüber hinaus Mitfahrgelegenheiten zu suchen und bittet alle Studierenden die mit dem Auto zur Uni fahren, ihre Fahrten für andere Studierende anzubieten.

Die Fahrten werden über das Portal des deutschen Start-ups flinc.org vermittelt. Hier genügt eine schnelle und einfache Anmeldung, um nach Fahrten von und zur Uni zu suchen. Über diesen Link gelangt man nach kurzer Registrierung direkt zur Uni-Gruppe.

Bergische Universität Wuppertal

Auch auf Facebook gibt es eine Gruppe, in welcher Mitfahrgelegenheiten vermittelt werden.

Mit dem Fahrrad zur Uni

Was sich auf den ersten Blick weit anhört, rückt dank der Nordbahntrasse und der Fahrradwege, die der ADFC vorschlägt in den Bereich des Möglichen. Für Studierende aus Mettmann, Solingen oder sogar Düsseldorf könnte die Fahrt mit dem Fahrrad zur Universität eine Alternative darstellen. Dabei lässt sich das Fahrrad meist gut mit dem öffentlichen Nahverkehr koppeln – dank der im Semesterticket enthaltenen Mitnahmeregelung für Fahrräder lässt sich beispielsweise der letzte Abschnitt aus dem Tal zu Uni problemlos mit dem Bus absolvieren.

Dadurch ist auch eine Anreise mit dem Zug bis Solingen und einer Weiterfahrt mit dem Fahrrad denkbar und kann gerade bei gutem Wetter eine gute Alternative zu überfüllten Ersatzbussen darstellen.

Die Streckenvorschläge des ADFC finden sich hier.

Die Einschränkungen im Überblick

Besonders schwer wird die Sperrung Studierende aus der Region zwischen Düsseldorf und Vohwinkel treffen. Zwar wird es aus Düsseldorf Expressbusse nach Wuppertal HBF geben, diese stoppen jedoch nicht zwischen den beiden Bahnhöfen, d.h. Studis aus Gruiten, Haan oder Erkrath werden komplett auf lokale Busse umsteigen müssen. Dies kann in einigen Fällen auf eine Verdoppelung der Fahrzeit hinauslaufen.

Um zum Campus Am Haspel zu gelangen, eignen sich die Ersatzbusse nicht. Hier empfehlen wir in Oberbarmen oder Vohwinkel in die Schwebebahn umzusteigen oder die normalen Buslinien zu nutzen, die in der Talachse verkehren.

Aus Richtung Essen/Velbert

Auch Studierende aus Velbert und Umgebung werden künftig statt 20-30 Minuten Zugfahrt einen Bus nehmen müssen, der von Velbert-Langenberg bis Wuppertal HBF mehr als eine Stundebraucht. In Langenberg müssen auch alle Anreisenden aus dem Ruhrgebiet in den Bus umsteigen, die bisher die S9 genommen haben.

Aus Richtung Düsseldorf

Studierende, die bisher mit dem RE4 angereist sind, brauchen jetzt für die Strecke Düsseldorf Hbf – Wuppertal Hbf ca. 40 anstatt der früheren 20 Minuten. Diejenigen, die zwischen Düsseldorf und Wuppertal-Vohwinkel wohnen, müssen sich ebenfalls auf eine Verdoppelung der Reisezeiten einstellen.

Aus Richtung Köln

Reisende aus Richtung Köln müssen in Solingen in den Schienenersatzverkehr umsteigen. Dieser benötigt von Solingen Hbf bis Wuppertal Hbf eine ganze Stunde, mehr als drei Mal so lange wie derzeit mit dem RE7. Wer in Solingen Mitte wohnt, kann jedoch den CE64 nehmen und an der Haltestelle Hahnerberg in die 625, die 635 oder die 645 wechseln, welche zusammen mit dem CE64 dieselbe Zeit benötigen, um zum Campus Grifflenberg zu fahren.

Aus Richtung Hagen

Alle, die aus Richtung Hagen kommen, müssen in Wuppertal-Oberbarmen entweder in die Schwebebahn oder in den Ersatzbus umsteigen, der bis zum Hbf zirka 30 Minuten braucht. Die Schwebebahn ist hier einige Minuten schneller.
Momentan gibt es bspw. in der AStA-Mitfahrzentrale einen Fahrer, der täglich aus dem Bereich Langerfeld/Wichlinghausen/Oberbarmen an die Uni fährt. Fahrzeiten sind meistens von 11 Uhr bis 16 Uhr, können aber flexibel abweichen. Die Fahrt erfolgt über die Südhöhen, hier können auch Mitfahrer aufgenommen werden.

Weitere Informationen und Fahrpläne

Mehr Infos über die Sperrung der Talstrecke findet ihr auf den Seiten der Deutschen Bahn sowie des VRR. Eine Übersicht der Fahrpläne des Ersatzverkehrs sowie Lagepläne für die Bushaltestellen findet ihr hier. Weitere Infos speziell für Studierende liefert die Campus-Zeitung blickfeld.

Für Auskünfte zum Ersatzverkehr ist der Kundenservice des VRR online oder telefonisch 0 180 6 / 50 40 30  (0,20 €/Anruf aus dem Festnetz, 0,60 €/Anruf Mobilfunknetz) erreichbar. Fahrplanauskünfte gibt es wie gewohnt unter efa.vrr.de oder bahn.de

Beschwerden

Das Referat für Ökologie und Mobilität sammelt Beschwerden und Verbesserungsvorschläge für den Ersatzverkehr, um eine Verbesserung der Anbindung der Universität beim VRR zu erwirken. Sobald sich eine Anzahl an Rückmeldungen gebildet hat, werden diese direkt an die zuständigen Ansprechpartner beim VRR übermittelt. Gerne können Beschwerden aber auch direkt beim VRR oder der Deutschen Bahn eingereicht werden.

Bitte schreibt eine kurze Mail mit dem Betreff „Sperrung Wuppertal Hbf“ und eurem Anliegen an oekologie(a)asta.uni-wuppertal.de. Das Referat ist außerdem Ansprechpartner bei Fragen zum Semesterticket und Mobilität. Für Fahrplanauskünfte bitte direkt an die zuständigen Vekehrsverbünde wenden.

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