Kongress Studieren in Zeiten des Wachstumsparadigmas

Kongress "Studieren unter dem Wachstumsparadigma"

Vielen Dank für die Teilnahme und das Interesse an unserem Kongress „Studieren in Zeiten des Wachstumsparadigmas“ vom 3.-6.11.2016.

Nachfolgend ist das Programm der verschiedenen Tage und Informationen zu den Workshops und Referent*innen zu finden.

Studieren in Zeiten des Wachstumsparadigmas

Donnerstag, 3.11.2016 – Sonntag, 6.11.2016
Bergische Universität Wuppertal

u.a. mit Prof. Niko Paech, Prof. Uwe Schneidewind

Tag 1: Hochschulen im Kapitalismus
Wie viel mehr Wirtschaftswachstum können wir vertragen?
Welchen Ansprüchen und Forderungen sind die Hochschulen dabei ausgesetzt?
Tag 2: Studieren unter ökonomischen Sachzwängen
Welche (Wachstums)logiken müssen wir als Studierende täglich bedienen? Wie können wir damit umgehen?
Tag 3: Studierende gestalten den Wandel
Wie können wir von studentischer Seite den Wandel mit gestalten? Anhand von konkreten Beispielen sollen Alternativen im Hochschulkontext diskutiert werden: Von Solidarkonzept und Kampagnenarbeit über Lehr/Lernformate bis zur betrieblichen Organisation.
Tag 4: Aktionsplanung und Reflexion
Zum Schluss soll das weitere Vorgehen geplant werden, Bündnisse geschmiedet, Forderungen formuliert und das Erlebte reflektiert werden.
Teilnahme

Der Kongress richtet sich an Studierende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Nicht-studierende können in begrenztem Rahmen ebenfalls teilnehmen. Die Teilnahme an einzelnen Tagen ist möglich, bitte im Kommentarfeld bei der Anmeldung angeben.

Der Kostenbeitrag für die gesamten vier Tage beträgt 40,-€ für vegane Verpflegung, Unterkunft und Programm. Fahrtkosten können auf Antrag bezuschusst werden – bitte schreibt ins Anmeldeformular oder kontaktiert uns dazu. Studierende der Bergischen Universität Wuppertal, die keine Unterkunft benötigen, zahlen einen ermäßigten Beitrag von 20,-€.
Für eine Tageweise Teilnahme entfällt ein Beitrag von 5,-€/Student*in.

Der Kongress wird vom AStA der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit dem netzwerk n organisiert und durch eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ermöglicht.

Das Programm im Überblick

Tag 1 - Donnerstag, 3.11.

ab 14.00h Ankunft und Registrierung
ab 15.00h Begrüßung und Organisatorisches
ab 15.30h Worum geht es hier und wie kann ich mitwirken? Plenum
Wir möchten den Kongress gerne mit euch zusammen gestalten und die Rahmenbedingungen dazu gemeinsam klären – bringt euch ein!
ab 16.00h Wachstum ?! Keynote
Apl. Prof. Dr. Niko Paech
Prof. Niko Paech zeigt nicht nur die Probleme des derzeitigen Wachstumskurses auf, sondern hat auch Antworten parat. Der von ihm vertretende Ansatz der Postwachstumsökonomie erfordert dabei radikales Umdenken von jeder/jedem einzelnen von uns. Selbst von den Logiken des Wissenschaftsystems betroffen hat er auch auf die Hochschulen eine besondere Perspektive.
ab 17.00h Pause vielleicht sogar mit Kuchen
ab 17.20h Diskussion je nachdem auch kontrovers
ab 18.30h Kurzreflexion
Was habe ich für Fragen? Was erwarte ich von den nächsten Tagen?
ab 19.00h Abendessen
ab 20.00h Hochschulen im Wachstumsparadigma Fish Bowl
Welchen Logiken sind Hochschulen unterworfen? Welche Gestaltungsräume ergeben sich zwischen den Anforderungen von Humboldt’schem Bildungsideal, der Hochschule als Dienstleisterin und der Ausbildung von Arbeitskräften? Was soll die Universität produzieren und welche Rolle nimmt Sie für „die Wirtschaft“ ein?
danach offenes Abendprogramm
Auf der AStA-Ebene können wir gemütlich den Abend ausklingen lassen.

Tag 2 - Freitag, 4.11.

ab 9.00h Offen für die frühen Vögel
ab 10.00h Begrüßung
ab 10.15h Keynote
Prof. Dr. Uwe Schneidewind
Uwe Schneidewind zeigt die Notwendigkeit auf, durch unser Handeln heute zur großen Transformation unserer Welt beizutragen. Dabei schlägt er den Bogen vom System zum Individuum.
ab 11.30h Workshops A
u.a. Lernort Wuppertal, impuls e.V.
In den Workshops geht es darum ganz persönlich die Zwänge, die sich aus unserem Wirtschaftssystem sowie Zusammenleben ergeben, zu reflektieren. Von Konkurrenz, Noten-/Leistungsdruck und Hierarchien sollen auch Konzepte des Teilen, Konsums sowie die Bedeutung von Wohlstand reflektiert werden. Was sind die Rahmenbedingungen, und wie verhalte ich mich als Individuum? Was sind spezifische Zwänge, denen wir als Studierende ausgesetzt sind und was sind Alternativen?
ab 13.30h Mittagessen
ab 14.30h Workshops B
u.a. Lernort Wuppertal, impuls e.V.
Fortsetzung der Workshops A
In der Fortsetzung soll auch das Zusammenwirken von individueller, kollektiver und institutioneller/systemischer Ebene bedacht werden – Wo liegen Probleme? Wie ist mein Verhältnis dazu? Wo kann ich mich einbringen und Veränderung schaffen?
ab 16.30h Kaffeepause – man munkelt, es könnte Kuchen geben
ab 17.00h Ergebnisdiskussion Plenum
Was sind gemeinsam identifizierte Probleme – und wo liegen die Ansatzpunkte? Wir tauschen uns aus, was in den unterschiedlichen Workshops erarbeitet wurde und überlegen, wie wir damit weiter arbeiten.
ab 18.30h gemeinsame Reflexion
Wir lassen den Tag individuell oder im Austausch miteinander Revue passieren und reflektieren unsere eigene Haltung zum Erlebten.
ab 19.00h Abendessen
ab 20.00h Das große Ganze – wie gehts weiter? Diskussion
Zwischen Wachstum und Postwachstum, Transformation und Revolution – Wo geht es lang, was ist erreichbar, was ist anstrebbar und wie wollen wir weitermachen?
danach Raum für Utopien und sonstige Hirngespinste
In kleinen Gruppen kann der Abend mit unterschiedlichen Aktionsformen gemütlich ausklingen. Beiträge willkommen!

Tag 3 - Samstag, 5.11.

ab 9.00h Offennicht mehr, nicht weniger.
ab 10.00h Begrüßung in den Tag
ab 10.15h Damit wir tun, was wir für richtig halten Keynote
Dr. Michael Kopatz
Michael Kopatz stellt das Prinzip hinter seinem neuen Buch „Ökoroutine“ vor. Es braucht Routinen und Standards um nachhaltiges Handeln zu implementieren. Und es braucht Vorreiter*innen die diesen großen Wandel erst möglich machen. Kurzum er stellt die Verbindung von top-down und bottom-up Veränderung her und appelliert an uns, diese zu ermöglichen.
ca. 11.30h Workshops C

Moderation netzwerk n
Wir versuchen die Reflexion des Vortages konkret auf Hochschulen zu projizieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, bereits im kleinen Veränderungen zu schaffen um Veränderung auf größerer Ebene zu ermöglichen. Hier stellen sich in verschiedenen Sessions Initiativen und Verbände vor, die sich im Umfeld von Hochschulen damit beschäftigen, Veränderungen zu schaffen. Ansonsten ist hier Freiraum, wenn ihr selber einen Workshop anbieten, oder ein Thema besprechen wollt.
Workshop C1: Alternative Hochschulkonzepte / Hochschule selber machen mit Studierenden der Cusanus Universität und Universität Witten-Herdecke
Workshop C?: Offen – hier könnt ihr Beiträge gestalten.
Mögliche Angebote:
  • Vorstellung des netzwerk n mit Top-Down- und Bottom-Up-Strategien:
    • „Von der Vernetzung von Graswurzel-Initiativen hin zur Mitgestaltung politischer Entscheidungsprozesse“
  • Vorstellung des Netzwerks Plurale Ökonomik
    • „Probleme der Mainstream-Ökonomik & Lösungsansätze des NWPÖ“
  • Vorstellung der Online-Plattform für ökosozialen Wandel WECHANGE
    • „Ökosozialer Wandel geht nicht allein – Daher braucht es Vernetzung auf allen Ebenen und sinnvolle Arbeitstools. Wir zeigen euch, was es alles schon gibt und wir ihr euch anschließen könnt.“

ab 13.30hMittagessenab 14.30hWorkshops D
Moderation netzwerk n
In einem weiteren Workshopslot gibt es die Möglichkeit weitere Beispiele und Perspektiven zu studentischen Einflussmöglichkeiten an Hochschulen zu diskutieren. Auch hier ist Freiraum, eigene Workshops anzubieten.
Workshop D1: Ansatzpunkte und Barrieren für umweltgerechtes Handeln mit Thorsten Müller, Initiative Psychologie im Umweltschutz
Workshop D?: Offen hier könnt ihr Beiträge gestaltenMögliche Angebote:

  • netzwerk n: „Geschichten des Gelingens für nachhaltige(-re) Hochschulen – Ideen zum Inspirieren lassen und selber machen“
  • Plurale Ökonomik: „Wirtschaftswissenschaften selber machen?! – Gemeinsame Reflexion, wie die eigenen Studiengänge (um-)gestaltet werden können“
  • WECHANGE: Dezentral online an Transformationsprojekten arbeiten? Mit WECHANGE wird das leicht gemacht! Wir erklären euch die Tricks der Plattform und diskutieren, wie ihr sie am besten konkret nutzen könnt.!

ab 16.30hTeepause Es gibt auch Kaffe. Kuchen sowieso.ab 17.00hGemeinsame Ergebnisdiskussion Plenum
Wir fassen die Ergebnisse der Workshops im Plenum zusammen und diskutieren offene Fragen
Ausblick: Möglichkeiten zur Weiterarbeit
netzwerk n
Wie kann ich selber aktiv werden – wo bekomme ich Unterstützung?ab 18.30hgemeinsame Reflexion
Wir lassen den Tag individuell oder im Austausch miteinander Revue passieren und reflektieren unsere eigene Haltung zum Erlebten.ab 19.00hAbendessenab 20.00hAbschlussfeier: Revolution auf kleinstem Raum

Tag 4 -Sonntag, 6.11.

ab 9.00h Offen für die Kurz- und Nichtschläfer.
ab 10.00h Begrüßung in den Tag
ab 10.15h Plenum
Lessons learned. Rückblick auf die Workshops der vorangegangenen Tage.
Ausblick wie wir Wirksamkeit, in dem was uns wichtig ist entfalten können.
ab 11.15h Open Space
Raum für offene Diskussionspunkte / Gründung von Projektgruppen / Formulierung von Forderungspapieren – Beiträge willkommen
ab 13.00h Mittagessen
ab 14.00h Feedback
AStA Bergische Universität
Was war gut, was nicht? Was wünscht ihr euch für die nächsten Veranstaltungen? Zu welchem Thema sollen wir noch etwas organisieren?
ab 14.45h Verabschiedung – aber nur bis zum nächsten mal.
ab 15.00h Abreise

Informationen zur Teilnahme

Studieren in Zeiten des Wachstumsparadigmas

 

Leistungs- und Wettbewerbsdruck trifft uns heutzutage in allen Lebensbereichen und gehört zum alltäglichen Umgang. Sei es im Supermarkt beim Einkaufen, in der Zulassung zum Studiengang oder zu der Prüfung, im vielfach notwendigen Nebenjob oder auch einfach im alltäglichen Umgang. Die Auswirkungen globalisierter Märkte machen dabei auch vor den Hochschulen nicht halt. Während ökologische Katastrophen, Klimawandel und Finanzkrisen zunehmen, bleibt das Wachstumsparadigma in der politischen Debatte und der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung vielerorts bestehen, obwohl weiterhin ungeklärt bleibt, ob eine Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch überhaupt möglich ist.

Doch Lösungen existieren: Von der Diskussion zu kritischen Wirtschaftswissenschaften und Postwachstumsökonomie
über Konzepte der „Sharing-Economy“, Cradle-to-cradle sowie der Debatte um eine „transformativen Wissenschaft“ bis hin zu konkreten Ideen wie Sharing-Initiativen, Entschleunigung und politischem Konsum.

Der AStA der Bergischen Universität Wuppertal lädt Euch ein, gemeinsam Möglichkeiten zu erarbeiten, um diesen Wandel von studentischer Seite mitzugestalten. Der Kongress soll die Reflexion des eigenen Lebensstils ermöglichen, den Teilnehmenden eine gemeinsame Plattform zum Austausch bieten und einen übergreifenden Raum zur Diskussion und Erprobung von Lebensweisen jenseits von Hierarchien, Wachstumszwängen und Konkurrenz schaffen.

Workshops A+B

Wie kommen wir raus aus dem Wachstumsparadigma?

– Raum zum Üben einer neuen Kultur

transformationLara Kirch – impuls e.V.

Wer ist schuld am Wachstumsdogma? Wir alle. Wachstum, Wettbewerb, Leistungsdenken, Ego-Zentrismus – das sind ja nicht nur die anderen, sondern auch wir selbst. Die dahinterstehenden Werte und Haltungen gehören zum Kern unserer westlichen Kultur und sind damit auch in den meisten von uns tief verwurzelte Muster. Wie können wir uns daraus lösen, was macht eine wirkliche Transformation aus?

In diesem Workshop sammeln wir Geschichten des Gelingens und des Scheiterns auf dem Weg in eine Degrowth-Kultur. Momente, in denen wir das dominante Wachstumsparadigma reproduzieren und andere, in denen wir es kritisch durchbrechen. Wir identifizieren Muster, die uns unterstützen, und üben uns in neuen Praktiken und Haltungen.

Der Workshop bietet einen Raum, in dem die Teilnehmenden in der Auseinandersetzung mit eigenen und gemeinsamen Erfahrungen ihre tief verinnerlichten Wachstumslogiken reflektieren und sich in ihren Bemühungen, eine andere Haltung zu kultivieren, ermutigen. Dazu nutzen wir Methoden des Story Telling, Time To Think und der Tiefenökologie.

Vom Individuum zur Gesellschaft

Lernort Wuppertal

Es werden voraussichtlich mehrere Mitglieder des lockeren, weitgehend informellen Netzwerks „Lernort Wuppertal“ zumindest zeitweise dabei sein:

  • Tanja Adam-Heusler (Strukturaufstellungen, Coaching),
  • Dr. Holger Kreft (gemeinsame Strategien und Vorgehensweisen, um viele Aspekte der Transformation in Projekten und an Orten zu integrieren)
  • Andreas Poggel (Gewaltfreie Kommunikation – und Geld),
  • Jana Rasch (u.a. Regionalwährung),
  • Jonathan Ries, Daniela und Kosma Saleth (Erfahrungsberichte aus einem Leben so geldfrei wie möglich).

Wir wollen Schwerpunkte beim Thema Geld (Wahrnehmung, Kommunikation, Bedeutung für uns) setzen und dabei die individuelle, gruppenbezogene und gesamtsystemare Betrachtung miteinander verknüpfen.

Im ersten Block ist – ausgehend von einer Art Spiel und den damit möglichen persönlichen Erfahrungen – vorgesehen, die Agenda für den zweiten Block gemeinsam zu entwickeln.

Workshops C

Die Workshops C und D werden jeweils von Verter*innen des netzwerk n moderiert und vorbereitet. Es geht dabei vor allem darum voneinander zu lernen und sich untereinander auszutauschen. Das netzwerk n gestaltet dabei den Rahmen.

Alternative Hochschulkonzepte

Wir haben Studierende von Unis und Hochschulen, die die Dinge etwas ander machen eingeladen, mit uns zu diskutieren, was bei ihnen und uns anders läuft und was wir voneinander lernen können. Gemeinsam wollen wir eine erste Vision von einer lebbaren alternativen Hochschule erarbeiten.

 offen – Angebote willkommen –

Workshops D

Psychologie im Umweltschutz: Ansatzpunkte und Barrieren für umweltschützendes Handeln

(logo-handbuchThorsten Müller, Vorstand der Initiative Psychologie im Umweltschutz e. V.)

Ein Schlüssel für erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz liegt im Verständnis des menschlichen Erlebens und Verhaltens. Die psychologische Forschung leistet hierzu einen essentiellen Beitrag. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Motivationskomponenten unser Handeln treiben und wie wir sie nutzen können, um umweltschützendes und suffizientes Verhalten zu erleichtern. Im Workshop möchte ich euch ein breites Spektrum der Umweltpsychologie vorstellen. Wir werden darauf eingehen, wodurch euer eigenes Verhalten motiviert ist und inwieweit Emotionen dieses verändern. Dabei stelle ich aktuelle Forschung und das „Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns“ vor. Letztendlich solltet ihr in der Lage sein, psychologische Erkenntnisse zur Optimierung eurer eigenen Arbeit im Umweltschutz – aber auch für euch persönlich – nutzen zu können.

offen – Angebote wilkommen – 

Teilnahmebeitrag

Die Teilnahmebeitrag beträgt 40,-€ / Student*in und umfasst Unterkunft (sofern benötigt), Vollverpflegung und Programm.
Studierende der Universität Wuppertal, die keine Übernachtung benötigen zahlen 20,-€ pro Student*in.

Für Tagesgäste ohne Übernachtung ist ein Beitrag von 5,-€ /Student*in vor Ort zu entrichten.

Die tatsächlichen Kosten liegen wesentlich höher und werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie Mitteln des AStA der Bergischen Universität finanziert. Die Förderung seitens des Ministeriums sieht dabei aber einen angemessenen Teilnahmebeitrag vor. Diesen haben wir auf 40€ festgelegt. Wer sich die Teilnahmegebühr nicht leisten kann, kann sich vertrauensvoll an das Organisationsteam wenden und ein Stipendium beantragen.

Reisekostenzuschuss

Für Teilnehmende außerhalb NRWs können die Reisekosten bezuschusst werden. Wir haben dafür ein extra Budget von insgesamt zbis zu 1.500€ zur Verfügung, da uns wichtig ist, dass alle Interessierten teilnehmen können. Wenn du von weiter weg kommst und deine Reisekosten nicht über deinen AStA/Fachschaft erstattet bekommen kannst, schreib uns bitte in deiner Anmeldung oder per Email die ungefähre Höhe der Reisekosten. Wir geben dir dann eine Rückmeldung in welcher Höhe wir deine Reisekosten bezuschussen können. Maximale können wir nach Bundesreisekostengesetz in Höhe des BC50-Tarifs bezuschussen. Bitte beachte dass wir außerdem nur umweltfreundliche Reisen unterstützen – das schließt in den meisten Fällen das Flugzeug aus. Wenn ihr aber im vollen Auto kommt, können wir auch da schauen was geht. Bei Fragen kannst du uns per Mail unter oekologie(a)asta.uni-wuppertal.de erreichen.

Bergische Universität Wuppertal

Ausgangspunkt für das Programm ist die AStA-Ebene im Mensagebäude der Bergischen Universität Wuppertal. Da die Räume dem AStA überlassen sind, können wir hier (fast) alles tun, was wir wollen. Die Workshops finden dann in Seminarräumen in Gebäude K, etwas weiter den Berg hinauf, statt.

Anfahrt

Die Universität erreicht man am besten mit dem Bus oder zu Fuß. Auch mit dem Fahrrad ist die Uni gut erreichbar. Für die AStA-Ebene am besten die Haltestellen „Mensa“ und „Universität“ benutzen. Die Wege auf dem Campus sind ausgeschildet.

Wer mit der Bahn anreist, kann vom Bahnhof fußläufig die Haltestelle „Historische Stadthalle“ erreichen. Von dort fahren die Linien 603, 615 und 645, sowie zu den Stoßzeiten Einsatzbusse zur Universität. Je nach Linie an der Haltestelle „Mensa“ oder „Universität“ aussteigen. Man kann vom Hauptbahnhof die Universität auch zu Fuß in ca. 20 Minuten erreichen.

Wer aus der Innenstadt oder mit der Schwebebahn kommt, kann die obengenannten Linien von der Haltestelle Ohligsmühle erreichen.

Jugendherberge Wuppertal

Die Jugendherberge Wuppertal liegt im Stadtteil Barmen.

Die Jugendherberge wird von der Buslinie 640 über die Haltestelle „Jugendherberge“ bedient. Nächstgelegener Bahnhof ist „Barmen Bh“, nächste Schwebebahnhaltestelle „Alter Markt“. Die 640 hält hier jeweils auch.

Anfahrt

Von der Universität zur Jugendherberge kommt man am besten mit der Bahn. Dazu zunächst zu Fuß oder per Bus (Linien siehe oben) bis Wuppertal Hbf. Von dort fahren regelmäßig bis spät nachts die Linien RB48 und S8 (richtung Oberbarmen) bis zur Haltestelle „Barmen Bahnhof“. Von hier zu Fuß oder mit der Linie 640 bis „Jugendherberge“ weiterfahren. Diese Verbindung funktioniert in beide Richtungen.

Eine etwas längere, aber schönere Möglichkeit ist es, mit der Schwebebahn hin oder zurück zu fahren. Dazu von der Jugendherberge aus zunächst zu Fuß oder mit der Linie 640 bis zur Haltestelle „Alter Markt“. Von dort die Schwebebahn (Richtung Vohwinkel) bis zur Haltestelle „Ohligsmühle“. Von hier über die Brücke zum Busbahnhof und von dort eine der Linien 603, 615, 645 oder UniExpress bis zur Haltestelle „Mensa“ oder „Universität“ fahren.

Verpflegung

Die Verpflegung für den Kongress erhalten wir vom Hochschulsozialwerk sowie dem Deutschen Roten Kreuz. Die Großteil der Verpflegung wird vorraussichtlich vegan, Fleisch wird in keinem Fall verarbeitet. Am Freitag kann in der Mensa gegessen werden, wo frei aus dem Angebot der Mensa und Cafeteria des Hochschulsozialwerks gewählt werden kann. Das Hochschulsozialwerk ist per Gesetz gemeinnützig und dem Wohl der Studierendenschaft verpflichtet. Zudem wurde es gerade als Ökoprofit Betrieb zertifiziert. Alle weiteren Hauptmahlzeiten werden vorwiegend aus regionalem Gemüse in der Küche des Rotkreuz zubereitet. Da die Helfer_innen ehrenamtlich arbeiten, unterstützen wir dadurch die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes.

Getränke

Bis auf wenige Ausnahmen sind bei uns alle Getränke aus kontrolliert ökologischen Zutaten und von kleinen oder regionalen Getränkeherstellern. Premium Cola ist dabei eine Ausnahme, die wir aufgrund des besonderen Geschäftskonzeptes aber gerne mit aufnehmen.

Unterbringung

Wir versuchen alle Teilnehmenden von weiter weg um Resourcen und Kosten zu sparen entweder bei Privatpersonen oder in der Jugendherberge Wuppertal, in der wir ein Kontingent an Betten reserviert haben, unterzubringen. Das DJH hat eine besondere Aufgabe in der nationalen Bildungsarbeit, indem es Lernräume zu kleinem Preis anbietet.

Werbematerial

Alle Printprodukte wie Poster für den Kongress werden in umweltfreundlichen Druckverfahren auf Recyclingpapier gedruckt und klimaneutral versandt. Intern wird ausschließlich Recyclingpapier verwendet.

Transport

Reisekosten erstatten wir grundsätzlich nur für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Nur in Aunahmefällen dürfen Referent_innen mit dem Taxi kommen. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und versorgen alle Teilnehmenden, sofern sie noch kein Ticket haben, für den Kongress mit einem Nahverkersticket.

Sonstige Aspekte

Leider gehört uns das Gebäude des AStA nicht selbst und ist von früh bis spät öffentlich zugänglich. Dadurch haben wir nur begrenzten Einfluss auf Aspekte wie Energieeffizienz des Gebäudes etc. Wir versuchen hier aber mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Ihr habt noch Vorschläge und Anmerkungen? Schreibt uns, wir möchten uns gerne weiter verbessern.

AStA der Bergischen Universität Wuppertal

AStA BUW

Der Kongress wird federführend vom AStA der Bergischen Universität veranstaltet. Der AStA hat dazu einen Projektantrag beim BMBF gestellt, aus dessen Mitteln der Kongress finanziert wird.

Projektleitung übernimmt hierbei das Referat für Ökologie und Mobilität.
Verantwortlicher ist hier Lukas Vaupel, unterstützt durch Benedikt Orlob.
Wir sind über oekologie(a)asta.uni-wuppertal.de erreichbar.

Darüber hinaus sind insbesondere das Referat für Soziales (Markus Wessels) sowie das Referat für Presse und Öffentlichkeit (Andrea Lehmann, Daniel Fachinger, Simon Richter) beteiligt.

netzwerk n

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Der netzwerk n e.V. ist ein offenes Netzwerk, das Initiativen und allen interessierten Personen die Möglichkeit gibt, sich zu vernetzen und gemeinsam für eine nachhaltigere Hochschullandschaft einzutreten.

Eine nachhaltige Hochschule sieht sich als lernende Institution. Sie hinterfragt partizipativ Ursachen heutiger und zukünftiger gesellschaftlicher und ökologischer Phänomene und akzeptiert und benennt Werthaltungen. Sie sucht nach Möglichkeiten, Transformationsprozesse aktiv so zu gestalten, dass sie Folgen für heutige und nachfolgende Generationen berücksichtigt und abwägt. Dabei regt eine Hochschule in und für nachhaltige Entwicklung zu kritischem Denken an und schafft Räume für Persönlichkeitsentwicklung der Menschen innerhalb und außerhalb der Institution Hochschule.

Initiative ökosoziale Hochschultage

ökosoziale Hochschultage

Die Debatte über eine nachhaltige Zukunft ist inzwischen fast überall im Gange. An Hochschulen allerdings meist noch immer innerhalb künstlich gezogene Fächergrenzen, was die Entwicklung ganzheitlicher Ansätze erschwert. Die Ökosozialen Hochschultage wollen diese Einschränkungen überwinden und Studierenden – unabhängig von der Studienrichtung – ein umfassendes Nachhaltigkeitswissen anbieten. Dazu helfen sie bei der Veranstaltungsorganisation und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Noch Fragen ?!

Für alle Anliegen, Fragen, Wünsche, Beschwerden, Anregungen, Danksagungen usw.
Schreibt uns eine E-Mail an oekologie(a)asta.uni-wuppertal.de

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